Schlagwörter: Dekonstruktion, Netzwerkveranstaltung, Normierung, Postkolonialismus, Rassismus, Über die eigene Praxis
In ihrem Beitrag zur Geschichte der Alphabetisierung und deren Verbindung zur Missionierung in Lesotho, analysiert Lineo Segoete wie die Ignoranz und die territorialen Begierden der Missionare in der Mitte des 19. Jahrhunderts noch heute das Lesen und Schreiben auf Lesotho durch verwirrende und belastende Regeln prägt. Die Non-Profit-Organisation Ba re e ne re(es war einmal) greift die daraus resultierenden Schwierigkeiten auf und lässt sich von Schriftstellern wie Thomas Mofolo inspirieren, um subversive und kreative Wege zu finden, Lesothos koloniales Erbe mittels kreativer Praxis zu hinterfragen.
Mit Beiträgen von Liepollo Moleleki und Zachary Rosen